Zu dem oben angeführten Thema,  haben wir Hans L. Malzl, den Leiter des Institut Proschlaf, befragt:

SchlafOptimal: Herr Malzl ist eine weiche oder eine feste Matratze für den Rücken besser, oder liegt die Wahrheit in der Mitte?:

Hans L. Malzl: Wenn von einer weichen Matratze gesprochen wird, bedeutet dies für die meisten Menschen, dass es sich um eine Matratze handelt, die den Körper durchhängen lässt und der Wirbelsäule nicht die nötige Stützung verleiht. Die Fähigkeit, die Wirbelsäule ausreichend zu stützen, ordnet man hingegen einer harten Matratze zu.

SchlafOptimal: …und das ist so richtig?

Hans L. Malzl: Es sollte eigentlich nicht näher erklärt werden müssen, dass ein Aufliegen des Körpers auf einem harten Untergrund zu punktuellen Druckbelastungen führt, die den Körper mechanisch stark belasten und den gesamten Organismus in Mitleidenschaft ziehen.

SchlafOptimal: Also ist das weichere Liegen besser für meinen Körper?

Hans L Malzl: Das Bett soll an seiner Oberfläche den Körper immer sanft aufnehmen und ihn weich betten, von unter heraus soll es ihm jedoch die nötige Stützung verleihen, die für eine gerade und lockere Lagerung der Wirbelsäule erforderlich ist.

Fazit: Eine gute Matratze darf niemals hart sein, wenngleich sie an bestimmten Stellen durchaus fest im Sinne einer ausreichenden Stützkraft sein soll. Also ist eine weiche Matratze die bessere Lösung solange diese den Körper an den richtigen Stellen optimal stützt.